Mit getrennten Ortsbeiräten Kesselbach und Londorf stärken

Aktualisiert: März 10

8-köpfige Liste tritt bei Bürger für Rabenau e.V. für den gemeinsamen Ortsbeirat Londorf/Kesselbach an

Blick auf Kesselbach & Londorf (Foto: Christoph Nachtigall)

(PM/cn) – Auch bei der Ortsbeiratswahl für den gemeinsamen Ortsbeirat Londorf/Kesselbach tritt die neue Bürgerliste von „Bürger für Rabenau“, oder auch „BfRab“ genannt, an. Und auch für BfRab gibt es eine Bedeutung: Bürgernah, facettenreich, realistisch, altersübergreifend und bodenständig. „Bestehend aus jüngeren, älteren, politisch erfahrenen, gebürtigen sowie neu Zugereisten und selbstverständlich auch Kandidaten aus beiden Ortsteilen Kesselbach und Londorf“ wirbt das Team für sich. „Wir sind wirklich breit aufgestellt, um unsere schöne Rabenau für alle Altersklassen lebenswert zu erhalten und mit neuen Ideen zu gestalten. Ich wünsche mir im Ortsbeirat eine gute Zusammenarbeit ohne parteipolitisches Denken und somit starke und handlungsfähige Ortsteile. Das Wohl von Kesselbach und Londorf betrifft ALLE“, sagt der Spitzenkandidat für den gemeinsamen Ortsbeirat, Dirk Waldschmidt.


Größtes Thema für den Ortsbeirat ist sicherlich die lang überfällige Trennung des gemeinsamen Ortsbeirats Londorf/Kesselbach in zwei Ortsbeiräte. Seit Anfang der 70er Jahre sind Kesselbach und Londorf die ersten beiden Ortsteile der Großgemeinde. Hier existiert für beide Ortsteile ein gemeinsamer Ortsbeirat. „Beide Ortsteile haben jedoch individuelle Wünsche und Bedürfnisse. Wir machen uns dafür stark, dass der gemeinsame Ortsbeirat getrennt wird, und sich die Mitglieder der Ortsbeiräte stärker auf ihren eigenen Ortsteil konzentrieren können. Und anders als es immer heißt, haben sich auch diesmal wieder genug Personen zur Wahl gestellt, um getrennte Ortsbeiräte zu gewährleisten“, so Christoph Nachtigall (Listenplatz 5). Für eine Trennung wird sich die Bürgerliste dann im neuen Parlament stark machen. In der aktuellen Wahlperiode von 2021 bis 2026 wird der Ortsbeirat jedoch in jedem Fall noch in der am 14. März gewählten Zusammensetzung bleiben, da eine solche Änderung immer spätestens ein Jahr vor einer Kommunalwahl für die darauffolgenden Wahlperiode möglich ist.

Auch macht sich die Bürgerliste für lebenswerte Ortsteile stark. Hier sollen Fördermittel besser genutzt werden, um die Dörfer zu verschönern.


Im Gespräch mit den Bürgern waren oft „mobile und sichere Ortsteile“ ein Thema. Hier sollen kleine Verkehrssicherungsmaßnahmen für Fußgänger, Fahrrad- und Autofahrer helfen, das Leben etwas sicherer zu machen. Auch haben wir einige unbeleuchtete Stellen und Gehwege, die Gefahren bergen. „Hier muss dringend gehandelt werden“ meint Manfred Vallen (Listenplatz 7).


„Im “Gewerbegebiet West“ wird auf dem ehemaligen REWE Grundstück ein Ärztehaus geplant. Damit das Ärztehaus und auch die benachbarten Einkaufsmöglichkeiten mit dem Bus gut erreichbar sind, benötigen wir dort eine Haltestelle. Deshalb wollen wir uns für eine Einrichtung einer beidseitigen Bushaltestelle im „Gewerbegebiet West“ stark machen.“ so Pamela Becker (Listenplatz 6).


Ebenso sollen die Ortsteile nachhaltiger und zukunftsorientierter werden. „Um die Bürger mit Informationen zu Gemeinde, Vereinsleben und Gewerbetreibenden zu versorgen ist es wichtig, zusätzlich digitale Angebote wie eine Gemeinde-App zu nutzen. Da können wir gemeinsam mit BfRab sehr viel Wissen und Erfahrung bei der Umsetzung einbringen“ so Manfred Vallen, der beruflich selbst als Softwareentwickler tätig ist. Damit die Ortsteile nachhaltiger gestaltet werden können, soll stärker auf die Nutzung von Fördermitteln für die naturverträgliche Umgestaltung gesetzt werden. „Es gibt zahlreiche Fördermitteltöpfe für die Renaturierung von Fließgewässern, das Anlegen von Blühstreifen und tierfreundlichen Bereichen sowie weitere Maßnahmen, die Förderung liegt hier bei bis zu 100 %.“ so Svenja Vogt (Listenplatz 8). Neben all den genannten Punkten macht sich die Bürgerliste auch für den Gemeinschaftssinn stark. „Je größer ein Ortsteil ist, umso schwieriger ist es eine Gemeinschaft im Ort herzustellen. Uns schwebt hier vor, dass man gemeinsame Aktionenwie z.B. den gemeinsamen Anbau von Obst- und Gemüse fördert sowie den Bildungsauftrag anspricht, damit auch die Jüngsten einen besseren Bezug zu den Nahrungsmitteln bekommen. In anderen Gemeinden und selbst in Stadtteilen von Gießen wird dies bereits erfolgreich umgesetzt wird. Hierbei handelt es sich aber nur um eine von vielen Möglichkeiten und Ideen die Gemeinschaft in den Ortsteilen zu fördern“ so Matthias Müller (Listenplatz 2) abschließend.


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